Viele MiCLAS.X-Kunden verbinden die Anwendung noch über die klassische Outlook-Schnittstelle, Microsoft intern „Interop“ genannt, mit Outlook. Diese Schnittstelle ermöglicht den E-Mail-Versand zwischen MiCLAS.X und Outlook (classic) – stößt jedoch bei neueren Microsoft-365-Funktionen zunehmend an Grenzen.
Ein Beispiel sind delegierte Berechtigungen: Wird ein zusätzliches Postfach in Outlook nicht als eigenes Konto, sondern über solche Berechtigungen eingebunden, kann MiCLAS.X es über die Interop-Schnittstelle nicht als Absenderkonto anbieten. In der Praxis steht dann nur das Hauptkonto zur Auswahl.
Die Microsoft-365-Schnittstelle als Alternative
Mit der Microsoft-365-Schnittstelle kommuniziert MiCLAS.X direkt mit der Microsoft-365-API. Dadurch können delegierte Berechtigungen genutzt werden. Außerdem sind Sie damit nicht auf Outlook (classic) angewiesen: Auch die Webversionen von Outlook und Outlook (new) können verwendet werden.
Ab MiCLAS.X Version 13 ist in Verbindung mit Outlook (new) zudem wieder möglich, E-Mails per Drag-and-drop aus Outlook in MiCLAS.X zu verknüpfen.
Jetzt den Umstieg planen
Microsoft stellt alle Office-Apps schrittweise auf die neue Web-Versionen um. Die klassische Outlook-Anwendung soll nach aktuellem Stand voraussichtlich bis 2029 verfügbar sein. Für Unternehmen, die MiCLAS.X noch über die Interop-Schnittstelle anbinden, ist es daher sinnvoll, den Wechsel frühzeitig mit der IT-Abteilung zu planen.
Die Umstellung auf die Microsoft-365-Schnittstelle kann benutzerweise über die Einstellung „Im jeweiligen Benutzer > Sende-Methode“ erfolgen. So lässt sich der Wechsel schrittweise umsetzen.
Unser Tipp: Prüfen Sie, welche MiCLAS.X-Schnittstelle in Ihrem Unternehmen eingesetzt wird, und besprechen Sie mit Ihrer IT-Abteilung, wann ein Wechsel auf die Microsoft-365-Schnittstelle sinnvoll ist.
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